The aim of the study was to find an alternative to the present culling of one-day old male layer chicks in the context of laying hen reproduction. The development of a new ethically justifiable production system for the rearing of laying-type cockerels to produce coquelets could be a solution of this ethical problem. To this end, a project was initiated to determine economic efficiency and suitable management factors of coquelet production. After appropriate genotypes for laying-type cockerels had been determined in a preceding trial, we analyzed fattening performance and carcass quality in order to evaluate the potential to optimize coquelet production. The experiment was performed with the medium-heavy genotype Lohmann Brown (LB) and the light genotype Lohmann Selected Leghorn (LSL). The cockerels were reared on deep litter and were fed on standard diets for broilers (BD) or laying-hens (LHD). After a rearing period of 49 days, fattening performance and carcass quality were analyzed with genotype and feeding regime and their interactions as main effects. The development of body weight is more influenced by feeding regime than by genotype. Further results of growth performance, feed conversion and carcass quality showed the influence of the two different feeding regimes. Standard BD appeared to be more appropriate for cockerel feeding because it improved the fattening performance compared to LHD. However, carcass composition was not affected by the different feeding regimes. But with regard to tissue composition and percentage of valuable parts, cockerel genotypes differed. In most aspects of carcass quality, the medium-heavy LB performed better than the light LSL. The results of this study outline the economic feasibility of coquelet-production. The project thus contributes to link the production of a high-quality niche product with the solution of an ethical problem in animal production. Nutzung männlicher Legehybriden als Stubenküken – Der Einfluss verschiedener Futtervarianten auf die Mastleistung und Schlachtkörperqualität Das Ziel der vorliegenden Studie war es, eine Alternative zur praxisüblichen Tötung männlicher Eintagsküken im Rahmen der Reproduktion von Legehennen zu finden. Die Entwicklung eines neuen, konventionellen und ethisch vertretbaren Produktionssystems zur Aufzucht männlicher Legehybriden und deren Nutzung als Stubenküken könnte als Lösung eines ethischen Problems in der Tierproduktion dienen. Im Zuge mehrerer Mastdurchgänge wurden die Wirtschaftlichkeit, geeignete Managementfaktoren sowie die Produkteigenschaften untersucht. Nachdem im ersten Durchgang die am besten geeigneten Legehybridherkünfte ermittelt wurden, indem Untersuchungen zur Mastleistung, Schlachtkörper- und Produktqualität durchgeführt wurden, zielte der zweite Durchgang darauf ab, die Fütterung anzupassen, um Mastleistung sowie Schlachtkörperzusammensetzung zu optimieren. Der mittelschwere Braunleger Lohmann Brown (LB) sowie der leichte Weißleger Lohmann Selected Leghorn (LSL) wurden in den Versuch mit einbezogen. Die Haltung der Tiere erfolgte in Bodenhaltung mit ad libitum- Fütterung aus konventionellem Broilermastfutter (BD) bzw. Legehennen-Aufzuchtfutter (LHD). Nach einer Mastdauer von 49 Tagen wurden Mastleisung und Schlachtkörperzusammensetzung mit den Effekten Herkunft, Fütterung und deren Interaktion untersucht. Die Fütterung hatte einen erheblichen Einfluss auf die Körpergewichtsentwicklung. Die Gruppe der Tiere, denen das Broilermastfutter verabreicht wurde, schnitten im gesamten Mastverlauf besser ab. Die weiteren Ergebnisse zu Körpergewichtsentwicklung, Futterverwertung und Schlachtkörper-zusammensetzung zeigten, dass die Futtervariante und auch der Genotyp Einfluss nehmen konnte. Möchte man eine Verbesserung der Mastleistung erzielen, so war der Einsatz des Broiler-Mastfutters sinnvoll. Auf die Schlachtkörperzusammensetzung hingegen konnte die Futtervariante keinen Einfluss ausüben. In diesem Punkt waren die Unterschiede in der Genetik der mittelschweren LB und der leichten LSL die bestimmenden Faktoren, wobei die Braunleger LB die vorteilhafteren Ergebnisse erzielten. Auf der Basis der Stubenkükenproduktion könnte dieses Projekt einen Beitrag dazu leisten, die Produktion eines Nischenprodukts mit der teilweisen Lösung eines ethischen Problems in der heutigen Tierproduktion zu verbinden.
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Koenig et al. (2012) studied this question.
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