Die vorliegende Studie untersucht die Verwendung von Personenbezeichnungen in der politischen Sprache im Kontext des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Dabei wird ein kontrastiver Vergleich ukrainischer und deutscher Pressetexte durchgeführt. In beiden Sprachräumen prägen diese Bezeichnungen das Kriegsnarrativ und spielen eine zentrale Rolle bei der Konstruktion von Identität, Feindbildern und Solidarität. Ziel der Studie ist es, diese Personenbezeichnungen zu untersuchen, beispielsweise ihre Semantik und Struktur sowie ihre Rolle bei der Schaffung von Partnern bzw. Feindbildern. Die Arbeit basiert auf einem integrierten methodischen Ansatz, der spezielle sprachwissenschaftliche Methoden wie die kritische Diskursanalyse, die kognitive Metapherntheorie und die kognitive Metonymietheorie verbindet, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den sprachlichen Strategien zur Personenbezeichnung in der Ukraine und in Deutschland zu identifizieren. Nach einer kurzen Darstellung der theoretischen Grundlagen werden die gesammelten Belege analysiert, klassifiziert und verglichen. Der eigens erstellte Korpus besteht aus 745 Pressetexten pro Sprache (vom Februar 2022 bis Februar 2026) mit einem Gesamtumfang von jeweils rund 800.000 Wörtern. Die Untersuchung zielt nun darauf ab, die 480 ukrainischen und 312 deutschen Personenbezeichnungen zu vergleichen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Gebrauch dieser Begriffe in beiden Sprachen festzustellen.
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Larysa Kovbasyuk (2026) studied this question.
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