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Zusammenfassung Anfang 2025 sah sich die Scientific Community in den USA einer bisher in diesem Umfang nie dagewesenen politisch motivierten Datensäuberung durch die dort neu gewählte Regierung ausgesetzt. In einem Teil des alternativen sozialen Netzwerks Fediverse organisierte sich zu dieser Zeit eine Gruppe engagierter Freiwilliger, um letztendlich ein Guerillakollektiv zur Datenrettung zu bilden, das heute unter dem Namen Safeguarding Research & Culture (SRC) bekannt ist. Aus dem SRC-Kollektiv heraus entstand wenig später auch die Open-Source-Software und Plattform SciOp. Diese ermöglicht mittels einer Integration von Datenkatalog und BitTorrent-Tracker eine dezentral verteilte und koordinierte Datenhaltung, an der jede Person mit der Bereitstellung von eigenem Speicherplatz und Bandbreite teilnehmen kann, um eine bessere Verfügbarkeit und zensurresistente Bereitstellung der geretteten Daten zu gewährleisten. Dieser Beitrag zeichnet die Entstehungsgeschichte des Projekts nach und stellt dessen Besonderheiten im Vergleich zu konventionellen Ansätzen und Softwarelösungen im Bibliotheksbereich heraus. Es kann aufgezeigt werden, dass in begrenzten Umfang bekannte bibliothekarische Praktiken adaptiert wurden. Im Gegensatz zu traditionellen Bibliotheken bestehen jedoch neben dem besonderen technologischen Fundament des Projekts auch deutliche Unterschiede hinsichtlich des Sammelschwerpunkts, der Organisationspraxis und den Partizipationsmöglichkeiten.
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Nicolas Bach (2026) studied this question.
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