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In der heutigen eng vernetzten globalen Wirtschaft stehen traditionelle Managementpraktiken, die auf "stabilen" Bedingungen basieren, vor Herausforderungen durch chaotischen externen Druck und turbulente Veränderungen. Nur in den letzten Jahren hat die Welt eine Reihe katastrophaler Ereignisse erlebt, darunter einen globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch, einen Vulkanausbruch in Island, eine Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, einen katastrophalen Tsunami und einen Stromausfall in Japan sowie politische Umwälzungen in Afrika und dem Nahen Osten. Die Bewältigung des Risikos einer unsicheren Zukunft ist eine Herausforderung, die Resilienz erfordert - die Fähigkeit, in Zeiten turbulenter Veränderungen zu überleben, sich anzupassen und zu wachsen. Diese Forschung entwickelt ein Messwerkzeug mit dem Titel Supply Chain Resilience Assessment and Management (SCRAM™). Daten, die von sieben globalen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen gesammelt wurden, werden verwendet, um SCRAM™ zu validieren, wobei qualitative Methodik mit 1.369 empirischen Elementen aus Fokusgruppen zur Überprüfung von 14 aktuellen Störungen angewendet wird. Kritische Zusammenhänge zwischen den inhärenten Verwundbarkeitsfaktoren und den kontrollierbaren Fähigkeitsfaktoren werden aufgedeckt. Durch eine gemischte Methoden-Triangulation identifizierte diese Forschung 311 spezifische Verknüpfungen, die zur Anleitung eines Resilienzverbesserungsprozesses verwendet werden können. Pilotversuche deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhter Resilienz und verbesserter Leistung in der Lieferkette hin.
Pettit et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.