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Neueste Studien haben die Existenz eines löslichen Fibroblastenwachstumsfaktorrezeptors Typ 1 (FGFR1) extrazellulären Domains im Blutkreislauf und in vaskulären Basalmembranen nachgewiesen. Der Prozess der FGFR1 Ektodomainfreisetzung von der Plasmamembran ist jedoch nicht bekannt. Hier berichten wir, dass die 72-kDa Gelatinase A (Matrixmetalloproteinase Typ 2, MMP2) die Val368-Met369 Peptidbindung der FGFR1 Ektodomain hydrolysieren kann, acht Aminosäuren stromabwärts der transmembriären Domäne, und somit die gesamte extrazelluläre Domäne freisetzt. Ähnliche Ergebnisse wurden unabhängig davon erzielt, ob FGF zunächst an den Rezeptor gebunden war oder nicht. Die Aktivität von MMP2 hob die Bindung von FGF an ein immobilisiertes rekombinantes FGFR1 Ektodomain-Fusionsprotein und an chinesische Hamster-Ovarzellen, die FGFR1 überexprimieren, auf. Die freigesetzte rekombinante FGFR1 Ektodomain war nach der MMP2-Spaltung in der Lage, FGF zu binden, was darauf hindeutet, dass der gespaltene lösliche Rezeptor seine FGF-Bindungskapazität beibehalten hat. Die Aktivität von MMP2 konnte nicht durch die 92-kDa Gelatinase B (MMP9) reproduziert und wurde durch den Gewebehämmerinhibitor der Matrixmetalloproteinase Typ 2 gehemmt. Diese Studien zeigen, dass FGFR1 ein spezifisches Ziel für MMP2 an der Zelloberfläche sein könnte, was einen löslichen FGF-Rezeptor ergibt, der die mitogenen und angiogenen Aktivitäten von FGF modulieren könnte.
Levi et al. (Diens,) haben diese Frage untersucht.