Key points are not available for this paper at this time.
Wie aktuelle Forschung zeigt, haben erkenntnisbasierte Reformen viele der substantiven Forderungen indigener Bewegungen nicht berücksichtigt, und viele Wissenschaftler behaupten, dass sich die Bewegungen von der Anerkennung entfernt haben, um sich nun auf die Auswirkungen des neoliberalen Kapitalismus und materielle Ansprüche zu konzentrieren. Die formale Anerkennung indigener Völker als analytisches Anliegen beiseite zu lassen, könnte jedoch unbeabsichtigte Konsequenzen haben, indem es die Aufmerksamkeit von zwei Themen ablenkt: Erstens bleibt Anerkennung für einige indigene Bewegungen ein relevantes Anliegen; und zweitens werden Anerkennung und Umverteilung von vielen Indigenen als intrinsisch miteinander verbunden verstanden. Unsere Analyse konzentriert sich auf den Fall der Mapuche in Chile und zeigt, dass sie nicht „nach“ Anerkennung oder Umverteilung streben; ihr fortwährender Kampf um Gerechtigkeit beinhaltet Forderungen, die an der Schnittstelle der beiden liegen. Die Bedeutung sowie der umstrittene Charakter von Anerkennung sind in der Staatspolitik, den eigenen Forderungen der Mapuche, den Narrativen lokaler Eliten zur Exklusion und den grenzüberschreitenden Zielen der Bewegung zu erkennen. Wir argumentieren, dass die Bekämpfung der fortdauernden Schäden, denen indigene Völker ausgesetzt sind, erfordert, ein Verständnis von Anerkennung und Umverteilung zu entwickeln, das sie als intrinsisch verbunden ansieht und nicht als unterschiedliche Arten von Ansprüchen.
Richards et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: