ZUSAMMENFASSUNG Fragile und konfliktreiche Situationen (FCAS) stellen Herausforderungen für die öffentliche Verwaltung und die Kontinuität der Bildungsangebote dar, insbesondere wenn die Legitimität des Staates erodiert oder abwesend ist. Die Bildungslandschaft Myanmars erlebte nach dem militärischen Putsch von 2021 einen dramatischen Bruch, der eine der komplexesten Umgebungen weltweit für die Koordination von Bildungsunterstützung schuf. Dieser kurze Bericht fasst Beweise aus dem Feld von 2021 bis 2025 zusammen, um zu untersuchen, wie internationale Geber, UN-Agenturen, zivilgesellschaftliche Organisationen und ethnische Bildungssysteme adaptive Koordinationslösungen inmitten politischer Instabilität, Unsicherheit und institutioneller Fragmentierung aufbauten. Der Bericht hebt Schlüsselmechanismen hervor, einschließlich des Joint Response Framework (JRF), das eine nachhaltige Zusammenarbeit mit globalen Bildungsfonds trotz des Zusammenbruchs formaler staatlich geführter Strukturen ermöglichte. Zu den Herausforderungen gehörten fragmentierte Governance, Dateninkonsistenz, begrenzte subnationale Koordination und die Ausschluss lokalisierter Akteure. Chancen entstanden durch strukturierten Pluralismus, inklusive Vertretung und harmonisierte Monitoring- und Lernsysteme. Erkenntnisse aus Myanmar bieten praktische Lektionen zur Stärkung von Koordination, Neutralität und Resilienz in FCAS.
Htut et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.