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Hintergrund und Ziele Diese Studie bewertete den Einfluss der Einbeziehung von Krebs als Prädiktor auf die Leistung des PRECISE-DAPT-Scores. Methoden Eine national verknüpfte Kohorte von Patienten mit ST-Hebungs-Myokardinfarkt zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 31. März 2019 wurde aus dem UK Myocardial Ischaemia National Audit Project und den UK Hospital Episode Statistics Admitted Patient Care-Registern abgeleitet. Der primäre Endpunkt war eine schwere Blutung nach 1 Jahr. Ein neuer modifizierter Score wurde erstellt, indem Krebs als binäre Variable zum PRECISE-DAPT-Score unter Verwendung eines Cox-Regression-Modells hinzugefügt wurde, und dessen Leistung mit dem ursprünglichen PRECISE-DAPT-Score verglichen. Ergebnisse Insgesamt wurden 216.709 Patienten mit ST-Hebungs-Myokardinfarkt einbezogen, von denen 4.569 Krebs hatten. Der ursprüngliche Score zeigte eine moderate Genauigkeit (C-Statistik .60), und der modifizierte Score zeigte eine moderat höhere Diskriminierung (C-Statistiken .64; Hazard Ratio 1.03, 95% Konfidenzintervall 1.03–1.04), selbst bei Patienten ohne Krebs (C-Statistiken .63; Hazard Ratio 1.03, 95% Konfidenzintervall 1.03–1.04). Der Netto-Reklassifikationsindex betrug .07. Die Blutungsraten der Risikokategorien des modifizierten Scores (hoch, moderat, niedrig und sehr niedriges Blutungsrisiko) lagen bei 6,3 %, 3,8 %, 2,9 % und 2,2 %, respectively. Laut dem ursprünglichen Score wurden 65,5 % der Krebspatienten als hochgradiges Blutungsrisiko (HBR) eingestuft, und 21,6 % hatten ein niedriges oder sehr niedriges Blutungsrisiko. Laut dem modifizierten Score waren 94,0 % der Krebspatienten HBR, 6,0 % hatten ein moderates Blutungsrisiko und kein Krebspatient wurde als niedriges oder sehr niedriges Blutungsrisiko eingestuft. Schlussfolgerungen Die Hinzufügung von Krebs zum PRECISE-DAPT-Score identifiziert die Mehrheit der Krebspatienten als HBR und kann die Diskriminierungsfähigkeit verbessern, ohne die Leistung bei Patienten ohne Krebs zu beeinträchtigen.
Dafaalla et al. (Wed,) studied this question.
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