Diese Studie hat das Ziel, die Natur der wesentlichen Diskurse in akademischen Arbeiten zu Lernorganisationen an koreanischen Schulen zu analysieren. Dazu wurde Drivers Ansatz der Leuchtstofflampen als diskursanalytischer Rahmen festgelegt und Faircloughs dreidimensionales Modell als Verfahren der kritischen Diskursanalyse angewendet. Die Analyse ergab, dass der Diskurs über Lernorganisationen in drei Aspekten erscheint: ‚ideologische Konstruktion‘, ‚Kontrollmechanismen‘ und ‚Marginalisierung von Erfahrungen‘. Erstens zeigt der Diskurs über Lernorganisationen eine Tendenz, die ideologische Akzeptanz durch deklarative Sprache zu verstärken und die Unternehmenslogik in den Bildungskontext umzuwandeln. Zweitens zeigt sich eine Ausbreitung von technischem Management und Standardisierungsdiskurs aufgrund der Schwächung des theoretischen Kontexts und der Vereinfachung von Konzepten. Drittens tendiert der Konstruktionsprozess des Diskurses dazu, das Leid der Mitglieder zu marginalisieren oder deren Erfahrungen aus dem Diskurs auszuschließen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Diskurs über Lernorganisationen von der Betonung utopischer Notwendigkeiten ausgeht und sich über technische und managementorientierte Sprache in Formen kultureller Einverleibung wandelt. Diese Studie möchte dazu beitragen, die Machtmechanismen und die ausgelöschten Erfahrungen, die in diesem Prozess wirksam waren, wissenschaftlich sichtbar zu machen.
Eun Jung Hur (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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