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Die Geschlechterungleichheit in der Intensivmedizin (CCM) besteht weltweit fort, wobei Frauen unterrepräsentiert sind. Weibliche Intensivmediziner sind nach wie vor eine Minderheit und sehen sich Herausforderungen in akademischen und Führungspositionen am Arbeitsplatz sowie in akademischen Gesellschaften gegenüber. Die Indian Society of Critical Care Medicine (ISCCM) erkannte die Notwendigkeit, Themen im Zusammenhang mit der Geschlechtergerechtigkeit anzugehen, und gründete im Jahr 2023 ihr erstes Komitee für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI). Durch einen Delphi-Prozess mit 38 Panelisten, darunter 53 % Frauen, wurden Konsens und Stabilität für 18 Aussagen (95 %) erreicht. Aus diesen 18 Konsensäußerungen wurden 15 Positionsäußerungen formuliert, um Fragen des Geschlechtergleichgewichts in der CCM zu adressieren. Diese Aussagen setzen sich für gleiche Chancen in der Rekrutierung, Arbeitsplatzinklusion, Prävention von Belästigung und verbesserte weibliche Repräsentation in Führungsrollen, nominierten Positionen und Konferenzen ein. Obwohl der Konsens einen bedeutenden Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit darstellt, sind weitere Anstrengungen erforderlich, um diese Maßnahmen umzusetzen, zu fördern und deren Auswirkungen zu bewerten. Die ISCCM-Positionsäußerungen bieten wertvolle Leitlinien zur Förderung des Geschlechtergleichgewichts innerhalb der Gesellschaft und der CCM-Community.
Sathe et al. (Mi,), untersuchten diese Frage.
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