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Ob Kaltluftausbrüche über mittleren Breiten in einem wärmeren Klima extremer oder weniger extrem werden, ist ein umstrittenes Thema, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten in den Zusammenhängen zwischen arktischer Verstärkung und diesen Kälteextremen, die durch die innere Variabilität der Atmosphäre kompliziert werden. Hier verwenden wir einen ereignisbasierten Handlungsansatz, der die atmosphärische Zirkulation durch spektrale Anpassung an die Beobachtungen fixiert, um den thermodynamischen Effekt auf extreme Kälteereignisse während des Winters 2020/2021 in Ostasien unter verschiedenen Erwärmungsszenarien zu quantifizieren. Bemerkenswerterweise stellen wir die stärkste Erwärmung von bis zu +10K über Ost-Sibirien im +4K wärmeren Klima fest, die mit wärmeren Kaltluftmassen zusammenhängt, die aus nicht gefrorenem Meereis in der Region Sibirien stammen. Im Kontrast dazu zeigt Südchina aufgrund der beobachteten und erwarteten zunehmenden Aerosolkonzentration, die ihren Höhepunkt Mitte des 21. Jahrhunderts erreicht und die strahlungsbalancen verändert, eine milde Abkühlung vom vorindustriellen bis zum heutigen Klima. Diese Abkühlung in dieser Region wird voraussichtlich im +2K wärmeren Szenario weiterhin bestehen, wurde jedoch bis zum +4K wärmeren Klima nicht beobachtet. Dementsprechend werden im mittleren Ostasien keine markanten Temperaturvariationen beobachtet, wobei der Erwärmungsumfang weitgehend dem allgemeinen Klimahintergrund entspricht.
Zhuo et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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