Anti-Trans-Politik ist heute ein zentraler Bestandteil rechtsextremer Politik und stößt auch bei geschlechteressentialistischen Feminismen auf große Zustimmung. In diesem Beitrag untersuchen wir die affektiven Konvergenzen zwischen diesen Positionen in Deutschland. Dabei identifizieren wir Anti-Trans-Politik als einen Ort affektiver Allianzen zwischen der extremen Rechten und geschlechteressentialistischen Feminismen. Wir konzentrieren uns auf drei zentrale affektive Gefühlslagen, die diese Allianzen strukturieren und aufrechterhalten: Angst, Empörung und Nostalgie. Ausgehend von Jacques Rancières Theorie der radikalen Demokratie und Erkenntnissen aus den Trans Studies zur Durchsetzung des cis-heteronormativen Sex/Gender-Regimes argumentieren wir, dass diese affektiven Allianzen grundlegend antidemokratisch sind, da sie darauf abzielen, die Grundfesten demokratischer Gesellschaften zu untergraben.
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Ludwig et al. (2025) studied this question.
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