Der vorliegende Beitrag zeigt an ausgewählten literarischen Texten über (imaginierte) Metamorphosen weiblicher Figuren wie in Brigitte Kronauers Wink (2003/04), Han Kangs Die Vegetarierin (orig. 2007) und Camilla Grudovas Auftrennen (orig. 2017), dass hier mittels rhetorischer, sprachspielerischer und traumästhetischer Strategien männlich bzw. patriarchal codierte Macht sowie Gewalt subvertiert werden. Die ausgewählten literarischen Fallbeispiele entwickeln auch in poetologischer Hinsicht Verfahren kontinuierlicher Transformation. Im Sinne einer écriture féminine werden diese Umwandlungs- und Verwandlungsprozesse als fiktionale Akte weiblicher Handlungsmacht (agency) gedeutet.
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Claudia Öhlschläger (2026) studied this question.
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