Der Beitrag widmet sich einer konzeptionellen Annäherung des Drehtüreffekts, um das Phänomen vorzeitiger Rücktritte weiblicher Hochschulleitungen umfassender zu verstehen und zu analysieren. Aus diesem Grund werden die Perspektiven der feministischen Organisationsforschung und der Medienanalyse miteinander verknüpft. Damit wird gezeigt, wie organisationale Widerstände, Abwertungsmechanismen, geschlechterstereotype Berichterstattung und Social-Media-Aktivitäten in neuartiger Weise benachteiligend zusammenwirken können und Frauen aus Führungspositionen verdrängen. Diese Betrachtung ist essentiell für das Verständnis von Macht- und Geschlechterverhältnissen an Organisationsspitzen und zur gleichstellungspolitischen Weiterentwicklung von Maßnahmen.
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Gruhlich et al. (2026) studied this question.
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