Diese Studie analysierte mithilfe der Daten der 7. Arbeitsumfrage von 2023 die Auswirkungen von organisatorischem Umfeld und Organisationskultur auf Schlafstörungen bei 20.666 erwerbstätigen Personen über 40 Jahren. Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen, ältere Altersgruppen, geringere Bildung, verheiratete Personen und solche in unqualifizierten Berufen höhere Schlafstörungen aufwiesen, während zwischen organisatorischem Umfeld und Organisationskultur sowie Schlafstörungen eine signifikante negative Korrelation bestand. Die Regressionsanalyse ergab, dass Geschlecht, Alter, Bildung sowie Berufe im Bereich der Geräte-/Maschinenbedienung und -montage sowie das organisatorische Umfeld und die Organisationskultur einen signifikanten Einfluss auf Schlafstörungen hatten, jedoch nur 3,4 % der Varianz erklärten. Dies könnte darauf hindeuten, dass Schlafstörungen zusätzlich von einer Vielzahl anderer Faktoren beeinflusst werden. Außerdem zeigte das Alter eine signifikante Beziehung zu Schlafstörungen, jedoch verringerte sich der Einfluss, wenn andere demografische und organisatorische Faktoren berücksichtigt wurden. Die Wirkung von organisatorischem Umfeld und Organisationskultur war zwar gering, jedoch statistisch signifikant, was darauf hindeutet, dass organisatorische Faktoren möglicherweise einen gewissen Einfluss auf die Schlafgesundheit von erwerbstätigen Personen im mittleren und höheren Alter haben. Zusammenfassend sind zur Verbesserung der Schlafstörungen bei erwerbstätigen Personen im mittleren und höheren Alter maßgeschneiderte Arbeitsrichtlinien und multidimensionale Unterstützung notwendig, die die Alter- und Berufsspezifika berücksichtigen.
Eunhee Choi (Tue,) untersuchte diese Frage.
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