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Vorhofflimmern (AF) tritt bei 5-9% der Patienten auf, die mit Ibrutinib aufgrund einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) behandelt werden; die klinischen Konsequenzen und das optimale Management sind unklar. Wir haben retrospektiv 56 CLL-Patienten untersucht, die Ibrutinib erhalten haben und AF entwickelten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 3,8 Monate. AF war in 35 von 56 (62%) Fällen trotz Behandlung persistent. Klinische Konsequenzen umfassten: drei Episoden schwerer Herzinsuffizienz (eine tödlich) und einen Schlaganfall; acht nicht-thrombozytopenische Patienten (14%) erlitten schwere Blutungsnebenwirkungen. Insgesamt wurde Ibrutinib in 26 von 56 Fällen (46%) dauerhaft abgesetzt. Daten zur Unterstützung eines optimalen Managements fehlen, und klinische Praxisrichtlinien werden dringend benötigt.
Thompson et al. (2016) haben diese Frage untersucht.
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