Quantifies gender differences in generative AI exposure in Austria, indicating significant disparities.
Ziel dieser Arbeit ist die Quantifizierung der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Exposition gegenüber generativer künstlicher Intelligenz (genAI) in Österreich. Hierfür wird der genAI-Expositionsindex für Berufe (ILO 2025) mit Daten der Mikrozensus- Arbeitskräfteerhebung von Statistik Austria kombiniert (Statistik Austria 2025). Die Hauptmethode ist die zweifache Oaxaca-Blinder-Dekomposition. Die Berechnungen wurden mit dem R-Paket oaxaca (Hlavac 2022) durchgeführt. Der Einfluss von Faktoren wie Alter, Bildungsniveau, Migrationshintergrund, Haushaltstyp und Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung auf die Unterschiede wurde analysiert. Es konnte bestätigt werden, dass Frauen in Österreich einer höheren genAI-Exposition ausgesetzt sind als Männer: die durchschnittliche Exposition von Frauen liegt 17.5% höher als die von Männern (0.27 bei Männern und 0.32 bei Frauen). Darüber hinaus wurde der Einfluss eines Hochschulabschlusses auf die genAI-Exposition bei Frauen als geringer festgestellt als bei Männern. Das Bildungsniveau erwies sich als starker Prädiktor für die Exposition und erklärt 72% der Unterschiede. Es wurde vorläufig bestätigt, dass (verheiratete) Frauen mit Kindern in Haushalten ohne weitere Personen voraussichtlich einer höheren genAI- Exposition ausgesetzt sind als Männer in derselben Situation, verglichen mit anderen Haushaltstypen. Schließlich zeigte sich, dass Migranten der ersten Generation weniger von genAI betroffen sind als Menschen ohne Migrationshintergrund oder Migranten späterer Generationen.
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Anastasiia Rubanik (2026) studied this question.
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