Master's thesis investigates the gender wealth gap in Austria, revealing moderate disparities among different wealth percentiles.
Diese Masterarbeit untersucht die geschlechtsspezifische Vermögenslücke in Österreich auf Basis der Daten der vierten Welle des Household Finance and Consumption Survey (HFCS) aus dem Jahr 2021. Um Vermögensunterschiede zwischen Frauen und Männern entlang der Verteilung zu analysieren, werden Quantilsregressionen an ausgewählten Punkten der Vermögensverteilung geschätzt. Zusätzlich werden Dekompositionsmethoden angewendet, um die beobachtete Lücke in eine durch Unterschiede in den Merkmalen von Frauen und Männern erklärte Komponente und eine Komponente, die mit unterschiedlichen Renditen dieser Merkmale zusammenhängt, zu zerlegen. Die Ergebnisse zeigen lediglich eine moderate geschlechtsspezifische Vermögenslücke beim Median. Die Dekomposition zeigt darüber hinaus, dass Männer beim Mittelwert und beim 25. Quantil über mehr mit höherem Vermögen assoziierte Merkmale verfügen, insbesondere in Bezug auf Bildung und Erwerbstätigkeit. Demgegenüber nehmen die Unterschiede in den Renditen dieser Merkmale entlang der Vermögensverteilung tendenziell zu, auch wenn diese Effekte nicht präzise geschätzt werden.
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Blerina Haxhosaj (2026) studied this question.
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