Summary Analysis of environmental and genetic influences on the frequency of hip dysplasia in German shepherd dogs The importance of environmental and genetic influences on the frequency of hip dysplasia was studied in 10,595 German shepherd dogs. Systematic effects were analysed using mixed linear and mixed nonlinear threshold models. Following effects were regarded in the models applied: sire and mother of the dog as random effects, age at x‐raying, sex, birth year and season of the x‐rayed dogs, litter size, percentage of x‐rayed dogs in each litter and sex ratio of the litter as fixed effects. Sire, mother, sex and age at x‐raying showed significant influence on the occurrence of hip dysplasia. The heritability estimates in a hierarchical data design (sire, mother within sire) for the polychotomous trait hip dysplasia were for full sibs h2 = 0.30, for maternal half sibs h2 = 0,48, and for paternal half sibs h2 = 0.11. Only the heritability estimates of the paternal half sibs seem to be reliable because kennel and breeder effects are confounded with the mother effect. Analysing the frequency of hip dysplasia as all‐or‐none traits, the heritability estimates were usually lowered by 50%. Selection programmes to reduce frequency of hip dysplasia can be improved if the estimation of breeding values with respect to environmental effects and frequency of hip dysplasia in all relatives will be implemented. Zusammenfassung: An 10 595 Hunden der Rasse Deutscher Schäferhund wurde die Bedeutung von umweltbedingten und genetischen Faktoren für das Auftreten der Hüftgelenksdysplasie untersucht. Für die Analyse der systematischen Effekte wurden gemischte lineare Modelle und gemischte nichtlineare Schwellenmodelle angewandt. Folgende Effekte wurden berücksichtigt: Vater und Mutter des Hundes als zufällige Effekte, die fixen Effekte des Röntgenalters, des Geschlechts des Hundes, des Wurfjahres und der Wurfsaison des Hundes, der Wurfgröße, des Prozentsatzes geröntgter Hunde pro Wurf und des Geschlechtsverhältnisses der Hunde im Wurf. Signifikante Bedeutung für das Auftreten der Hüftgelenksdysplasie hatten die Effekte von Vater, Mutter, Geschlecht und Röntgenalter des Hundes. Die Heritabilitätsschätzwerte des Merkmals Hüftgelenksdysplasiegrad in dem nach einem hierarchischen Design (Vater, Mutter innerhalb Vater) strukturierten Material lagen für die Vollgeschwisterkomponente bei h2 = 0,30, für die mütterliche Halbgeschwisterkomponente bei h2 = 0,48 und für die väterliche Halbgeschwisterkomponente bei h2 = 0,11. Infolge der Vermengung von Zwinger‐ und Züchtereffekten mit dem Muttereffekt erscheint nur die väterliche Halbgeschwisterkomponente eine zuverlässige Aussage über die Heritabilität der Hüftgelenksdysplasie zuzulassen. Die Heritabilitätsschätzwerte für die einzelnen Hüftgelenksdysplasie‐Grade als Alles‐oder‐Nichts‐Merkmale waren i. d. R. um 50% niedriger als für den Ausprägungsgrad der Hüftgelenksdysplasie, bei dem jeder HD‐Befund in das Merkmal miteingeht. Für eine Steigerung der Effizienz in der Zucht auf HD‐Freiheit empfiehlt sich der Aufbau einer Zuchtwertschätzung, bei der Umwelteffekte und Verwandteninformationen berücksichtigt werden.
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Distl et al. (1991) studied this question.
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