Mit der europäischen Richtlinie für Erneuerbare Energien und dem Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf mindestens 42,5 % zu steigern, wächst der Bedarf an innovativen Energiespeichersystemen. Neben etablierten Technologien rücken alternative Batteriekonzepte zunehmend in den Fokus von Forschung und Entwicklung. Insbesondere flexible, formbare Batterien mit gelartigen oder pastösen Elektrolyten eröffnen neue Perspektiven für nachhaltige und anpassungsfähige Speicherlösungen. Große Aufmerksamkeit erregte 2025 eine an der Universität Linköping entwickelte „ Fluid Battery “, deren weicher, verformbarer Aufbau vielfach mit Zahnpasta verglichen wurde. An dieses aktuelle Forschungsbeispiel knüpft der vorliegende Beitrag an und zeigt, wie innovative Batteriekonzepte anschaulich und experimentell für den Chemieunterricht erschlossen werden können. Als alltagsnaher, sicherer und kostengünstiger Modellstoff wird handelsübliche Zahnpasta verwendet, deren viskoelastische Eigenschaften Analogien zu gelbasierten Elektrolytsystemen erlauben. In einer experimentellen Untersuchungsreihe können Lernende mit passenden Experimenten die Eignung von Zahnpasta als Gelelektrolyt in einfach handhabbaren Modellexperimenten selbst erforschen.
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Gabriel et al. (2026) studied this question.
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