Wie variieren die Plasma-Renin-Spiegel unter verschiedenen klinischen Bedingungen wie malignem Bluthochdruck, Nierenarterienstenose und Salzmangel?
Die Studie zeigt, dass Plasma-Renin bei Bedingungen erhöht ist, die mit einer erhöhten Aldosteronsekretion assoziiert sind, und hebt einen besonderen Renin-Sekretionsmechanismus bei malignem Bluthochdruck während des Salzmangels hervor.
Die Schätzung des Plasma-Renins wurde unter den verschiedenen klinischen Bedingungen vorgenommen. Plasma-Renin war bei Patienten mit maligner Hypertonie, einseitiger Nierenarterienstenose, nephrotischem Syndrom und Leberzirrhose mit Aszites sowie bei Personen mit Salzmangel erhöht. Diese Bedingungen sind bekannt dafür, mit einer Erhöhung der Aldosteronsekretion assoziiert zu sein. Daher unterstützt die vorliegende Studie die Hypothese, dass das Renin-Angiotensin-System die Aldosteronsekretion vermittelt. Plasma-Renin wurde auch bei toxischen Schwangeren bewertet und als erhöht befunden. Ein konstanter Anstieg des Plasma-Renins bei maligner Hypertonie deutet darauf hin, dass die Niere eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Aufrechterhaltung des hohen Blutdrucks spielt. Bei dieser Erkrankung war jedoch die basale Sekretion von Renin bei Salzmangel im Gegensatz zur Normotonie und benignen Hypertonie verringert. Aus diesem Ergebnis könnte angenommen werden, dass ein anderer Sekretionsmechanismus für Renin zwischen maligner Hypertonie und anderen Fällen existiert.
Masaru Maebashi (Mi,) untersuchte diese Frage.