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Zusammenfassung Atypische Arbeitszeiten kommen zunehmend in verschiedenen beruflichen Kontexten vor und wirken sich auf das Privatleben und Wohlbefinden aus. Definitorische Beschreibungen und Untersuchungen der verschiedenen Formen unterscheiden sich, was Auswirkungen auf Analysen zu deren gesundheitlichen Folgen und deren praktischen Implikationen hat. Ziel war es daher, das Phänomen atypischer Arbeitszeiten exemplarisch an einer stark betroffenen Berufsgruppe vertieft zu beschreiben und die Bedeutung für Konflikte mit dem Privatleben und für das Wohlbefinden zu quantifizieren. Die Daten stammen von 329 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei. Mit einem Mixed-Methods-Design wurden zunächst 108 Freitextangaben inhaltsanalytisch ausgewertet, die identifizierten Themen wurden dann mit quantitativen Daten (COPSOQ-Skalen) operationalisiert und mit Work-Privacy-Konflikten, Erschöpfung und Arbeitsengagement korreliert. Es wurden sechs Formen atypischer Arbeitszeiten mit teils sehr ausdifferenzierten Unterformen identifiziert, davon am häufigsten die Form „Unvorhersehbarkeit“ mit den Unterformen „kurzfristige Einsatzzeiten“ und „geänderte Einsatzzeiten“ sowie die Form „erweiterte Erreichbarkeit“. Mehr als die Hälfte der Freitextinhalte betraf andere Arbeitsbedingungen wie Planung, Bedeutung der Einsätze, Anerkennung und arbeitsfreie Zeiten. Alle Formen hingen substanziell mit Work-Privacy-Konflikten und Erschöpfung zusammen, „Unvorhersehbarkeit“ auch mit Arbeitsengagement. Mit den differenzierten Ergebnissen liefert die Untersuchung mögliche Ansatzpunkte, wie die Vereinbarkeit mit dem Privatleben und das Wohlbefinden bei der Bereitschaftspolizei verbessert werden können.
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Dohnke et al. (2026) studied this question.
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