Überblick Der vorliegende Beitrag fragt, wie sich neuere Ansätze der Autoritarismusforschung für eine praktisch-theologische Reflexion religiöser Bildungsprozesse fruchtbar machen lassen und unterscheidet dabei drei Optionen, die das Verhältnis von religiöser Bildung und rechten, autoritären sowie illiberalen Tendenzen beschreiben: religiöse Bildung als Vehikel für, als Gegengewicht zu und als irrelevant gegenüber Autoritarismus. Ausgehend von Theodor W. Adorno und Erich Fromm werden psychoanalytische, sozialpsychologische und gesellschaftstheoretische Erklärungsmuster für autoritäre Einstellungen auf den Kontext religiöser Bildung bezogen, bevor Perspektiven skizziert werden, wie religiöse Bildung als kritisch-konstruktives Gegengewicht zu autoritären Versuchungen konstruiert werden kann.
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Herbst et al. (2026) studied this question.
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