Überblick Der Artikel untersucht, wie kirchliche Zugehörigkeit unter Bedingungen rapide sinkender traditioneller Kirchenbindung neu entsteht. Auf Grundlage ethnografischer Case Studies in drei ostdeutschen kirchlichen Erprobungsräumen rekonstruiert die Studie Prozesse des „Zugehörigwerdens“ entkirchlichter und kirchenferner Personen jenseits institutioneller Marker wie Kircheneintritt, Taufe oder Konversion. Herausgearbeitet werden drei Zugangstypen sowie ein dreiphasiges Verlaufsmuster. Die Aussagekraft der Ergebnisse ist begrenzt, sie liefern aber einen empirischen Baustein zur Beantwortung der Frage, wie kirchliche Zugehörigkeit unter Bedingungen der Wahl, Erfahrung und sozialen Interaktion neu entsteht.
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Andreas Rauhut (2026) studied this question.
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